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Spielzeug aus Holz – ein Klassiker

Viele von uns erinnern sich gerne zurück an die eigene Kindheit, als wir noch mit Bauklötzen, Leiterwagen und Steckenpferden gespielt haben. In diesem Artikel geben wir einen kleinen Überblick über die Geschichte des Holzspielzeugs und worauf heutzutage beim Kauf zu achten ist.

Die Geschichte des Holzspielzeugs

Die ältesten Funde von Holzspielzeug lassen sich um etwa 200 v. Chr. zurückdatieren. Um diese Zeit gab es in Ägypten bereits hölzerne Tiere mit beweglichem Unterkiefer. Ein weiterer Hinweis sind Kinder, die auf Vasen mit Spielzeug abgebildet wurden. Aus dem Mittelalter sind sowohl Holztiere, als auch Schaukelpferde überliefert. Diese hatten neben dem spielierschen Aspekt auch den nützlichen Nebeneffekt, dass die Kinder auf das Reiten vorbereitet wurden. Als im 15. Jahrhundert die Industrialisierung ihren Einzug hielt, entwickelte sich auch die Spielzeugindustrie, in Deutschland mit dem Zentrum Nürnberg. Egal ob Trommeln, Holzsoldaten, Rutschfahrzeug aus Holz oder Steckenpferde…von hier aus ging das Spielzeug um die Welt.

Das Holzspielzeug heute

Auch heute noch befindet sich der größte Teil aller deutschen Firmen, die Holz-Spielzeuge herstellen, in Süddeutschland. Leider wird jedoch der größte Teil aller in Deutschland verkauften Spielzeuge mittlerweile in China hergestellt – die Globalisierung hat auch in diesem Bereich nicht halt gemacht. Dies schlägt sich natürlich auch in der Qualität der Spielzeuge wieder – so tauchten zuletzt Ende 2010 Meldungen über Gift in Spielzeugen auf.

Worauf beim Kauf von Holzspielzeugen achten?

Gerade für Kinder sind Gifte im Spielzeug besonders schädlich: ihr Körper entwickelt sich noch und ist im Wachstum. Für Holzspielzeuge werden bei der Herstellung zwar keine Weichmacher oder Blei, wie bei Kunststoff-Spielzeug verwendet, aber es gibt doch auch Giftstoffe, die in Holzspielzeugen gefunden wurden. So zum Beispiel Lacke oder Kleber.

Doch auf was sollten Sie achten?

- Einige Hersteller lassen ihr Spielzeug freiwillig prüfen: Dieses Spielzeug ist erkennbar am Gütesiegel GS: “Geprüfte Sicherheit”, sowie dem Schriftzug “Toxproof”: “auf gefährliche Stoffe geprüft”.

- Zur Sicherheit nur Spielzeug aus Deutschland oder der EU kaufen. Wer ganz sicher gehen will, hält sich an Öko-Spielzeug.

- Aufschriften wie “PVC-frei” oder “Phthalat-frei” beachten. Dies kennzeichnet Spielzeug ohne Weichmacher.

- Gütesiegel wie “GS”, “Toxproof”, “TÜF-Proof”, “Spiel gut” oder Öko-Test weisen auf Spielzeug ohne Schadstoffe hin.

- Am Spielzeug riechen. Riecht es beissend, Hände weg davon!

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